Hydro­zele / Sper­ma­to­zele

Eine Hydrozele/Spermatozele ist eine Flüs­sig­keits­an­samm­lung im Hoden­sack (Hydro­zele bzw. Was­ser­bruch) oder im Neben­ho­den (Sper­ma­to­zele bzw. Samen­bruch), diese kön­nen erwor­ben oder ange­bo­ren sein. Kommt es durch eine Hydrozele/Spermatozele zu Druck­ge­fühl, Grö­ßen­zu­nahme und Schmer­zen sollte diese ope­ra­tiv ent­fernt wer­den.

Die Ope­ra­tion wird in der Regel ent­we­der in Spi­nal- oder Voll­nar­kose durch­ge­führt.

Bei einer ange­bo­re­nen Hydro­zele wird ein Haut­schnitt in der Leis­ten­ge­gend durch­ge­führt und die Hydro­zele ent­fernt sowie die Aus­stül­pung des Bauch­fells ver­schlos­sen. Bei einer erwor­be­nen Hydro­zele wird der Haut­schnitt am Hoden­sack gemacht. Wäh­rend der Ope­ra­tion wer­den die umge­ben­den Hül­len des Hodens auf­ge­schnit­ten und der Hoden kann genau unter­sucht wer­den. Es wird die Hydro­zelen­flüs­sig­keit ent­leert und die Hülle ent­fernt oder ver­näht.

Bei einer Sper­ma­to­ze­len Ope­ra­tion befin­det sich die Flüs­sig­keit im Neben­ho­den und wird meist über einen Haut­schnitt am Hoden­sack ent­fernt. Die Neben­ho­d­en­zyste (Sper­ma­to­zele) wird frei­ge­legt und ent­fernt.

Nach der Ope­ra­tion wird häu­fig ein Druck­ver­band ange­legt für 24 Stun­den.

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