Fer­sen­sporn Ope­ra­tion

Brin­gen die kon­ser­va­ti­ven The­ra­pie­ver­fah­ren keine Lin­de­rung der Beschwer­den, ist es mög­lich über eine Ope­ra­tion nach­zu­den­ken. Die Fer­sen­sporn Ope­ra­tion erfolgt meist ambu­lant und kann in ört­li­cher Betäu­bung durch­ge­führt wer­den. Die häu­fi­gere Art des Fer­sen­sporns ent­steht unter der Fuß­sohle am Ansatz der Plan­t­ar­fas­zie. Es gibt zur ope­ra­ti­ven Behand­lung ver­schie­dene Ope­ra­ti­ons­me­tho­den, die offene und die endo­sko­pi­sche Ope­ra­tion. Bei der offe­nen Ope­ra­ti­ons­me­thode erfolgt ein klei­ner Haut­schnitt am äuße­ren Fer­sen­rand. In der Regel wird dann mit einem Elek­tro­mes­ser der Fer­sen­sporn am Ansatz der Fuß­soh­len-Seh­nen­platte (Plan­t­ar­a­po­neu­rose) vom Fer­sen­bein (Cal­ca­neus) abge­trennt. Bei der endo­sko­pi­schen Ope­ra­ti­ons­me­thode wird zuerst unter Rönt­gen­kon­trolle der Fer­sen­sporn mar­kiert, z. B. mit einer Kanüle (Nadel). Danach erfol­gen zwei kleine Haut­schnitte durch die eine Kamera mit Licht­quelle und spe­zi­elle Instru­mente ein­ge­führt wer­den. Der Fer­sen­sporn wird dann, z. B. mit einer Kugel­fräse, abge­tra­gen. Ebenso wird an der Unter­seite das Fer­sen­bein geglät­tet, um wei­tere Ent­zün­dun­gen und Rei­zun­gen der Seh­nen vor­zu­beu­gen. Nach der Haut­naht wird ein Ver­band ange­legt.

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