Endo­sko­pisch-endo­n­a­sale Nasen­ne­ben­höh­len-Ope­ra­tion

Die Nasen­ne­ben­höh­len (NNH) sind ein Sys­tem aus Luft gefüll­ten Höh­len im Mit­tel­ge­sicht. Hierzu zäh­len die Kie­fer­höh­len, Stirn­höh­len, das Sieb­bein­zell­sys­tem und die Keil­be­in­höh­len. Die Kie­fer­höh­len sind beim Erwach­se­nen dabei am häu­figs­ten von Ent­zün­dun­gen betrof­fen. Im Nor­mal­fall sind die NNH mit einer Schleim­haut aus­ge­klei­det sind und ste­hen über kleine Öff­nun­gen mit der Nasen­haupt­höhle in Ver­bin­dung. Häu­fig sind diese Ver­bin­dun­gen durch eine Ent­zün­dung (akute oder chro­ni­sche Nasen­ne­ben­höh­len­en­t­zün­dung) ver­engt oder ver­legt. Die Belüf­tung der NNH ist dann nicht mehr aus­rei­chend und es kann zu Ent­zün­dun­gen durch Schnup­fen-Viren oder Bak­te­rien kom­men. Ent­zünd­li­ches Sekret fließt nicht mehr ab führt zu Schmer­zen. Auch Zahnerkran­kun­gen kön­nen zu einer Kie­fer­höh­len­en­t­zün­dung füh­ren.

Füh­ren kon­ser­va­tive The­ra­pien mit Medi­ka­men­ten (z.B. Cineol-hal­tige Medi­ka­mente, wie Sin­u­pret oder Gelo­myr­tol), kor­ti­son­hal­ti­gen oder abschwel­lende Nasen­sprays nicht zur Beschwer­de­frei­heit oder es sind gut­ar­tige Tumo­ren (Poly­pen) vor­han­den, ist eine Ope­ra­tion not­wen­dig.

Bei einer endo­sko­pisch-endo­n­a­sa­len Nasen­ne­ben­höh­len-Ope­ra­tion erfolgt der Ein­griff durch die Nasen­lö­cher. Die Öff­nun­gen zwi­schen dem mitt­le­rem Nasen­gang und den NNH wird mini­mal-inva­siv unter opti­scher Kon­trolle mit einem fei­nen opti­schen Instru­ment (Endo­skop) erwei­tert. Hier­bei kön­nen Zys­ten (flüs­sig­keits­ge­füllte Hohl­räume), Schleim­haut­wu­che­run­gen (Poly­pen) und andere Ver­än­de­run­gen ent­fernt wer­den.

Nach der Ope­ra­tion muss in ein­zel­nen Fäl­len eine Nasen­tam­po­nade ein­ge­legt. Die Ope­ra­tion dau­ert in der Regel 30 Minu­ten und wird in Voll­nar­kose durch­ge­führt. Die Pati­en­ten sind nach der Ope­ra­tion im Nor­mal­fall schmerz­frei und ver­tra­gen den Ein­griff sehr gut.

Häu­fig wird die­ser Ein­griff mit einer Ver­klei­ne­rung der unte­ren Nasen­mu­scheln und eine Begra­di­gung der Nasen­schei­de­wand (Sep­t­um­plas­tik) kom­bi­niert, falls hier eben­falls Auf­fäl­lig­kei­ten vor­lie­gen, die zum Beschwer­de­bild bei­tra­gen.

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